Von der Geschichte des Dorfes

Die Schrift von dem Budapester Archiv bestätigt, dass unser Dorf im Jahre 1252 schon existierte, wo damals in der Bratislavaer Burg dienende Hofmänner lebten. Seit dem Jahr 1356 kam das Dorf in den schriftlichen Erwähnungen unter dem heutigen Namen ODOUR (Dvor) vor.

Man sagt, in der Zeit der Awaren, im 6. Jahrhundert, befand sich das Dorf nicht auf der heutigen Stelle, sondern an der damaligen Hauptsrasse, die nach Dunajská Streda führte. Die Schanze (Rückstand vom Ring), die um das Dorf gebaut wurde, existiert noch heute. Auf dieser Schanze befinden sich heute der Friedhof und die Kirche mit einer Kapelle, wonach sie ihren Namen „Kápolnadomb“ (Kappellenhügel) bekam. Archäologen fanden hier im Jahre 1946 unzählige wertvolle Funde aus der Zeit von Kelten und Awaren. Ein Teil von diesem Fund ist im Schütteninsel Museum ausgestellt.

Das älteste Denkmal des Dorfes ist die schon erwähnte Kapelle und Kirche auf dem Hügel. Die Kapelle wurde im Jahr 1735 zu würdigen der Dreifältigkeit von dem Bratislavaer Bischof István Bakó eingeweiht. Die heilige Dreifältigkeit ist der Patron des Dorfes, deshalb organisiert man jedes Jahr den Kirchtag an dem ersten Sonntag nach Pfingsten. Von dem ursprünglichen Altar in der Kapelle ist nur das barocke Gemälde der heiligen Dreifältigkeit erhalten.

Das Innere der Kirche wurde im Jahre 1972 mit interessanten Ikonen verschönert. Auf dem unteren Teil der Ikone befinden sich vier Buchstaben: AMDG, was in Latein bedeutet: AD MAIOREM DIE GLORIAM, auf Deutsch: Zur höheren Ehren Gottes. Ehrenswert ist auch das Haus im Dorf, gebaut um das Jahr 1830 und die Kurie von Doktor János Wippern, der Konsul der damaligen Monarchie, gebaut um das Jahr 1890.

Im Tal der Kirche, am Friedhof findet man die Höhle „Lourdes“.

Außer fruchtbarer Boden, welche bis vor kurzem die Existenz für die meisten Einwohner bedeutete, in der Kataster des Dorfes befinden sich Sümpfe und Moraste. Der sumpfigste Teil de Dorfes heißt „Mocsola“ nicht weit von der Kleinen Donau. Dieses Gebiet wird man auch „Rét“ genannt.

Das 750 Jahre altes Dorf hat sein eigenes Wappen und Flagge, worauf jeder Einwohner mit Recht stolz ist, weil es nicht nur der Abglanz der Vergangenheit, sondern das Vorbild für die Zukunft bedeutet. Das Schild – eine gewappnete Hand mit silbernem Schwert im roten Hintergrund – wurde im Jahre 1910 von dem damaligen königlichen Innenminister als das Schild des Dorfes anerkannt.

Durch die Geschichte zur Gegenwart

Die entscheidende Wende in der Geschichte des Dorfes kam im Jahre 1960, als unser Dorf mit dem Nachbardorf Veľké Dvorníky verbindet wurde. Bis 1990 dauerte diese Verbindung, seitdem ist Male Dvorniky erneut selbstständig dank der Einwohner, ihrer Bemühung und Arbeit um ein modernes und aufbereitetes Dorf. Von 1993 bis 2000 wurde das Dorfhaus erbaut, was zugleich als Behörde für die Gemeinde dient. Im Jahre 2002 wurde ein neuer Sportplatz für die Einwohner geöffnet. Seit dem gleichen Jahr befindet sich ein Rastplatz mit Schilfdach für die Besucher des Dorfes.

Außer der Umbau, die Errichtung der Kommunikation und Bürgersteig, Fahrradwegen wurden in den letzten Jahren 18 Wohnungen gebaut. Die Beleuchtung des Dorfes wurde auch modernisiert, die Kinder und Jugendlichen bekamen einen neuen Spielplatz. Seit dem Jahre 2005 funktioniert ein Wirtschaftsgelände im Kataster des Dorfes, wo drei Firmen ihren Sitz haben. Dank dieser Unternehmen, verfügt man mit genug Arbeitsplätzen nicht nur in der Landwirtschaft aber auch in der Industrie.